Personaldienstleister in der Flaute
Allbecon rutscht tief in die Verlustzone

Der Personaldienstleister Allbecon ist 2002 wegen des stark schrumpfenden deutschen Zeitarbeitsmarktes tief in die Verlustzone geraten. Mit Hilfe von Kostensenkungen soll 2003 aber wieder ein operativer Gewinn erwirtschaftet werden.

Reuters DÜSSELDORF. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) liege bei 5,4 Millionen Euro nach einem Gewinn von 2,3 Millionen Euro im Jahr zuvor, teilte das auf Personalmanagement und Zeitarbeit spezialisierte Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit. Der Umsatz sei auf 127,1 (Vorjahr: 139,5) Millionen Euro zurückgegangen. Im Sog der schwachen Arbeitsmarktlage schrumpfte der Umsatz in Deutschland nach den Angaben um knapp 28 Prozent auf 64,7 Millionen Euro. Hingegen habe das Auslandsgeschäft an Bedeutung gewonnen. So wurde im Ausland 2002 nach den Angaben ein Umsatzplus von 24,5 Prozent auf 62,4 Millionen Euro erzielt.

Die im Jahresverlauf 2002 realisierte Personalreduzierung und die Schließung von Geschäftsstellen habe bereits positive Wirkung gezeigt, hieß es weiter. Daher erwarte der Vorstand 2003 bei stagnierendem Umsatz wieder ein positives Ebitda. Die Aktie von Allbecon gab am Montag um knapp fünf Prozent auf 0,79 Euro nach.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%