Personalkarussell in Frankfurt
Deutsche Bank baut Privatkundengeschäft um

Die Deutsche Bank strukturiert ihr Privatkundengeschäft um. Der Global Business Head des Bereichs Asset Management&Wealth Management Services, Michael Philipp, wird durch Tom Hughes ersetzt, bislang Chief Operating Officer für das Asset Management und der Chef des Asset Management Business der Bank in Nordamerika.

HB FRANKFURT. Michael Philipp dürfte effektiv die Bank verlassen und lediglich eine "beratende Tätigkeit" ausüben, heißt es in Kreisen der Bank. Der Schritt, der die Handschrift des zukünftigen Vorstandssprechers Josef Ackermann trägt, kommt nicht ganz überraschend. Philipp wurde in der Vergangenheit "aus persönlichen Gründen" immer wieder Amtsmüdigkeit nachgesagt. Auch die Entwicklung des von ihm geleiteten Vermögens-Managements wurde in der Bank zunehmend kritisiert. So weist der Bereich Asset Management im vierten Quartal 2001 lediglich Einnahmen von 0,4 Mrd. Euro aus. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 0,3 Mrd. Euro gegenüber.

Die Deutsche Bank werde auf ihrer Privatkundenseite in "allernächster Zeit" weitere strukturelle Veränderungen vornehmen, zitiert das Handelsblatt bankennahe Kreise in Frankfurt. Zu den weiteren personellen Veränderungen gehört auch der Einstieg von Pierre de Weck, der im Juli 2001 die Schweizer Großbank UBS Warburg verlassen hatte. De Weck hatte zuletzt den Private Equity-Bereich der UBS Capital geleitet und saß im Executive-Board der Großbank. Er hatte sich von der UBS getrennt, weil die ursprünglich geplante Abspaltung des Private Equity-Geschäfts von der UBS wegen der schlechten Marktlage auf ungewisse Zeit verschoben worden war.

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