Personalkosten schlagen am stärksten zu Buche
Krankenhauskosten stiegen 2001 um 2,6 Prozent

Die stationäre Behandlung von Patienten in deutschen Krankenhäusern hat 2001 insgesamt 54,4 Mrd. ? gekostet. Damit stiegen die Krankenhauskosten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag um 2,6 % gegenüber 2000.

Reuters WIESBADEN. Größter Einzelposten waren nach diesen Angaben mit 35,9 Mrd. ? die Personalkosten, die um 2,0 % höher als im Jahr 2000 lagen. Allerdings hatten die auf 18,1 Mrd. ? gestiegenen Sachkosten mit 3,8 % eine deutlich höhere Steigerungsrate. Von den Sachkosten entfiel nahezu die Hälfte (49,1 %) auf Arznei- und Verbandsmittel.

Die 2002 weiter gestiegenen Ausgaben für Arzneimittel und Krankenhäuser sind nach Angaben aus Regierungskreisen ein Hauptgrund für das bei 2,5 Mrd. ? erwartete Defizit der gesetzlichen Krankenkassen im laufenden Jahr. Zur Dämpfung der Gesundheitskosten plant die Bundesregierung für 2003 unter anderem eine Nullrunde für die Krankenhäuser.

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