Personalrochaden in Berlin und Düsseldorf
Kommentar: Dünne Personaldecke

DÜSSELDORF.Wolfgang Clement wird Superminister, Peer Steinbrück sein Nachfolger als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen. Das gefährdet auch die Zukunft der anderen Bundesminister aus NRW.

Sie sind jetzt nicht mehr durch den Landesproporz geschützt, der bei der Bildung einer Bundesregierung immer eine wichtige Rolle spielt. Mit Clement und Müntefering sind zwei Schlüsselpositionen der Regierung schon durch Vertreter des mächtigen SPD-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen besetzt.

Der glanzlose Verkehrsminister Kurt Bodewig wird wohl seinen Dienst in Berlin beenden, da mit dem Ostdeutschen Wolfgang Tiefensee ein aufstrebender Nachfolger für ein aufgewertetes Verkehrs- und Infrastrukturministerium bereit steht.

Auch für die Führung eines Großressorts aus Rente, Gesundheit und Sozialversicherung, das viele kommen sehen, gilt die glücklose Gesundheitsministerin Ulla Schmidt nicht als erste Wahl. Ihr könnte nur helfen, dass die SPD, zum Beispiel aus der Bundestagsfraktion, sonst niemanden hat für diesen Job - ein Beweis mehr für die dünne Personaldecke der SPD für Spitzenämter.

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