Personalveränderungen in der SPD
Hamburgs SPD-Chef wird Müntefering-Nachfolger

Der Hamburger SPD-Landesvorsitzende Olaf Scholz wird nach den Worten des neuen sozialdemokratischen Fraktionschefs Franz Müntefering Generalsekretär der Partei.

dpa BERLIN/HAMBURG. Müntefering bestätigte am Mittwochmorgen im Deutschlandfunk, der Bundeskanzler und SPD-Chef Gerhard Schröder habe Scholz am Vortag gefragt, ob er Münteferings bisheriges Amt übernehmen wolle. "Und ich gehe davon aus, dass Schröder am nächsten Montag dem Parteipräsidium den Vorschlag macht und dann werde die Dinge ihren Lauf nehmen." Der bisherige SPD-Generalsekretär Müntefering war am Dienstag zum neuen SPD-Fraktionschef im Bundestag gewählt worden.

Scholz' Berufung als Müntefering-Nachfolger ist bereits seit längerem im Gespräch. Er gilt auch unter Parteifreunden als besonders ehrgeizig und ambitioniert. Seit mehr als zwei Jahren steht der 44- Jährige an der Spitze der Hamburger SPD. Von Mai bis September 2001 war er für kurze Zeit Innensenator in der Hansestadt. Der Bundestagsabgeordnete - seit 1998 - kommt ursprünglich vom linken Flügel seiner Partei. Gute Kontakte pflegt Scholz seit seiner Zeit bei den Jungsozialisten (Jusos) zu Bundeskanzler Schröder. Dessen Politik unterstützt er seit 1998 auch schon mal gegen den Widerstand des linken SPD-Flügels in Hamburg.

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