Personelle Veränderungen
Mizuho Holdings mit Halbjahres-Vorsteuerverlust

Die japanische Bankengruppe Mizuho Holdings Inc hat im ersten Geschäftshalbjahr bis September 2001 einen Vorsteuerverlust von 391 Mrd. Yen (3,575 Mrd. Euro) ausgewiesen.

dpa-afxTOKIO. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen einen Vorsteuergewinn von 372,8 Mrd. Yen erwirtschaftet, wie die Gesellschaft am Montag in Tokio mitteilte. Der Nettoverlust betrage 264,6 Mrd. Yen, nach einem Gewinn von 154,8 Mrd. Yen ein Jahr zuvor. Die Erlöse des operativen Geschäfts seien im Berichtzeitraum von 3,35 Billion Yen auf 2,77 Billionen Yen gesunken.

Für das laufende Geschäftsjahr bis März erwartet die Bankengruppe einen Vorsteuerverlust von einer Billionen Yen und einen Nettoverlust von 720 Mrd. Yen. Der Umsatz des operativen Geschäfts werde voraussichtlich 5,25 Billionen Yen betragen. Die Gesellschaft kündigte an, ihr Kapital um 300 Mrd. Yen zu erhöhen.

Der japanischen Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" zufolge haben die drei Vorstandsmitglieder Katsuyuki Sugita, Yoshiro Yamamoto und Masao Nishimura für April 2002 ihren Rücktritt angekündigt. Voraussichtlich werde Terunobu Maeda von der Fuji-Bank Sugita als Mizuho-Chef ablösen. Die Mizuho Holdings war im September 2000 durch einen Zusammenschluss der Dai-Ichi-Kangyo-Bank, der Fuji-Bank und der Industrial Bank of Japan Ltd hervorgegangen.

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