Perugia: "Ahn hat einen Vertrag bei uns"
Ahn ohne Ende

Das Hickhack um die Zukunft von Südkoreas WM-Star Ahn Jung-Hwan nimmt kein Ende. Nach der spontanen Kündigung des Stürmers durch den AC Perugia und der Rücknahme derselben, pocht Vereins-Boss Gaucci jetzt auf Vertragserfüllung. Ahn will mittlerweile nicht mehr zurück nach Italien.

sid PERUGIA. Das Hickhack um die Zukunft von Südkoreas WM-Star Ahn Jung-Hwan gerät scheinbar zur unendlichen Geschichte: Präsident Luciano Gaucci vom italienischen Fußball-Erstligisten besteht weiterhin auf eine Rückkehr des Offensivspielers auf den Apennin, nachdem der Vereins-Boss Ahn in der Vorwoche wegen dessen "Golden Goal" im WM-Achtelfinale gegen Italien (2:1 n.V.) aus "patriotischen Gründen" gekündigt hatte. "Ahn hat einen Vertrag bis 2005 in Perugia. Wenn er nicht zurückkommt, würde das bedeuten, dass er mit dem Fußball aufhören will, und das glaube ich nicht", erklärte Gaucci.

Ahns Management hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass der 26-Jährige wegen Gauccis Attacken in der Vorwoche seinen am Sonntag auslaufenden Vertrag mit den Italienern nicht verlängern und stattdessen Angebote aus anderen europäischen Ligen prüfen würde. Neben Klubs aus England, Schottland und Spanien soll angeblich auch Bundesligist Hamburger SV am zweifachen WM-Torschützen interessiert sein.

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