Pessimismus auf beiden Seiten
Zeitung: EMI will Fusionsgespräche mit Bertelsmann abbrechen

dpa LONDON/GÜTERSLOH. Die Gespräche über eine Fusion von Bertelsmann-BMG und des britischen Musikkonzerns EMI drohen nach Informationen des "Daily Telegraph" zu scheitern. Der EMI - Vorstandsvorsitzende Eric Nicoli sei kurz davor, die Verhandlungen abzubrechen, berichtete die britische Zeitung am Mittwoch. Eine Bertelsmann-Sprecherin betonte dagegen am Mittwoch, Bertelsmann halte an den Gesprächen fest und sei weiterhin optimistisch.

"EMI und Bertelsmann sind zwar gut vorangekommen", zitierte das Blatt am Mittwoch "eine an den Gesprächen beteiligte Person". "Das Problem ist aber: Es ist schwierig einen Weg zu finden, das Geschäft so durchzuziehen, dass nicht alle Vorteile wegfallen." Beide Seiten befürchteten Probleme mit der EU-Kommission und den Wettbewerbsbehörden in den USA, hieß es in dem Bericht. Eine Genehmigung sei möglicherweise nur zu erwarten, wenn sowohl Bertelsmann wie EMI einen Teil des Musikgeschäfts verkaufen würden. Auf beiden Seiten herrsche nun Pessimismus vor, schrieb das Blatt. Bei einer Fusion würde laut "Daily Telegraph" der drittgrößte Musikkonzern der Welt entstehen.

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