Peter Eigen ist Chairman von Transparency International: Eigen: "Der Selbstzweifel der Mächtigen hat mich erstaunt"

Peter Eigen ist Chairman von Transparency International
Eigen: "Der Selbstzweifel der Mächtigen hat mich erstaunt"

Warum fahren Sie zum World Economic Forum?

Es ist eine hervorragende Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und unser Anliegen, die Korruptionsbekämpfung, eindringlich bekannt zu machen.

Ich fahre regelmäßig, seit Jahren. Ein wichtiges Ziel ist es für mich auch, die Stimme der internationalen Zivilgesellschaft zu Gehör zu bringen. Daher bin ich Mitglied eines Ausschusses, der das WEF beim Bau von Brücken zur Zivilgesllschaft berädt. Außerdem trete ich beim Public Eye on Davos, der NGO Veranstaltung außerhalb des WEF regelmäßig auf; einige Mitglieder unserer Bewegung sind auch bei Porto Alegre dabei. Ich sehe eine wichtige Rolle für die Organisationen der Zivilgesellschaft bei einer künftigen besseren Regierungsführung (governance) in einer globalisierten Wirtschaft, als Partner der traditionellen Akteure, Unternehmen und Regierungen, die sich in Davos treffen.

Was hat sie beim diesjährigen World Economic Forum am meisten erstaunt?

Die Selbstzweifel der Mächtigen (insbesondere der Amerikaner) und ihre Offenheit für einen Kritischen Dialog mit der Zivilgesellschaft.

Die starke Vertretung der Religionsgemeinschaften.

Lessons learnt. Beim World Economic Forum geht es auch um neue Einblicke und Ideen. Was haben Sie in diesem Jahr an neuen Einsichten mit nach Hause genommen? Was haben Sie in Davos gelernt?

Ich fühle mich bekräftigt in unserem Ansatz, mehr Transparenz durch systematische Veränderung zu erreichen, in Koalitionen zwischen einer erstarkten, organisierten Zivilgesellschaft und den traditionellen Akteuren aus dem öffentlichen und privaten Sektor.

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