PetroChina unter Druck
Hongkonger Aktienmarkt zeigt sich gut behauptet

vwd HONGKONG. Gut behauptet haben die Aktienkurse in Hongkong am Donnerstag den Handel beendet. Der Hang-Seng-Index legte um 0,1 % bzw. 1,63 Punkte auf 17 097,51 zu, während der All-Ordinaries-Index kaum verändert mit 0,02 % bzw 1,66 Zählern im Minus bei 7 097,76 schloss.

Belastend wirkten sich vor allem die Kursabschläge bei PetroChina und China Mobile aus. Der Umsatz der beiden Titel trug 16 % zum gesamten Handelsvolumen von 8,56 (9,22) Mrd. HK-$ bei. PetroChina verloren sieben Prozent bzw 0,14 HK-$ auf 1,86. Obwohl die Ölgesellschaft den Nettogewinn mehr als verdoppelt hat, lagen die Zahlen Händlern zufolge immer noch unter den Erwartungen der Anleger. Darüber hinaus hätte ein Großteil der Investoren mit Gewinnmitnahmen auf Annahmen reagiert, dass der Erdölpreis zwischenzeitlich seinen Höchststand erreicht habe.

China Mobile ermäßigten sich um 0,25 HK-$ auf 60,00, obwohl die Telefongesellschaft in der Mittagspause Halbjahreszahlen vorgelegt und eine Verdoppelung des Nettogewinns ausgewiesen hatte. Investoren hegten nach wie vor Befürchtungen, dass sich China Mobile mit dem gegenwärtigen Expansionskurs übernehmen könnte, hieß es. Zu den Lichtblicken während der Sitzung am Donnerstag zählten die Kursaufschläge bei Finanz- und Immobilienwerten.

So verteuerten sich bei den Immobilientiteln Cheun Kong Holdings um ein % bzw 1,00 HK-$ auf 101,50, während Sun Hung Kai Properties 1,37 % bzw 1,00 HK-$ auf 74,25 zulegten. Gegen den Trend bei den Bankentiteln gaben First Pacific 5,3 % bzw 0,15 HK-$ auf 2,675 nach. HSBC Holdings rückten um 1,00 auf 111,00 HK-$ vor, Bank of East Asia 0,05 auf 18,20.

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