Pfeiffkonzert der Fans
„Rote Teufel" schlittern immer tiefer in die Krise

Zwar hat der 1. FC Kaiserslautern nach dem 2:2 gegen den SC Freiburg den letzten Tabellenplatz verlassen. Doch im dritten Heimspiel wieder kein Sieg - das ist zu wenig. das weiß auch Tainer Erik Gerets. Doch der will um seinen Job und den Erfolg mit seiner Mannschaft kämpfen.

HB KAISERSLAUTERN. Beim nächsten Punktspiel am Sonntag bei bei Eintracht Frankfurt geht es für den Belgier schon um seienn Kopf. Dagegen haben sich die Freiburger nach ihrem zweiten Remis auf fremdem Platz vorerst im gesicherten Mittelfeld etabliert.

Für die Breisgauer war vor 35 560 Zuschauern sogar mehr als nur ein Punkt drin. Zwei Mal gingen sie durch Soumaila Coulibaly (21.) und Andreas Zeyer (35.) in Führung, der beste Lauterer Marian Hristow (32./38.) konnte jedoch jedes Mal ausgleichen. Insgesamt waren die Gäste aber die bessere Mannschaft. "Es hat alles gestimmt bis aus das Ergebnis", stellte Freiburgs Trainer Volker Finke treffend fest.

FCK-Präsident Rene Jäggi hatte Gerets ein Ultimatum gestellt und vier Punkte aus den Begegnungen gegen Freiburg und Frankfurt gefordert. "Wir haben nicht gut genug gespielt, um zu gewinnen", stellte Gerets nach dem Spiel enttäuscht fest. Aufgeben will der Belgier, der noch in der vergangenen Saison die Lauterer nach einer famosen Aufholjagd vor dem Abstieg gerettet hatte, nicht: "Ich habe mein ganzes Leben gekämpft. Jetzt wegzulaufen ist nicht meine Sache."

Gerets hatte Jäggis Ultimatum verstanden und seine Mannschaft offensiv eingestellt. Die Gastgeber agierten engagiert, doch ihnen fehlte wie so oft in dieser Saison die spielerischen Mittel. Im Angriff agierte Nationalspieler Miroslav Klose trotz allen Einsatzes unglücklich. In der zweiten Halbzeit wurde er mit einer Fußprellung ausgewechselt.

Die Freiburger begannen, nach 15 Minuten sich nach vorn zu orientieren. Doch nutzten sie ihre spielerische Überlegenheit und den Platz für Konter zu selten. Die gefährlichsten Situationen gingen von Coulibaly aus. Folgerichtig brachte er die Freiburger mit einem 20-m- Schuss auch in Führung (21.) nach einem Fehler des Lauterers Bill Tchato. wischen der 32. und 38. Minute wurde es turbulent: Erst markierte der beste Lauterer Hristow die überraschende Führung. Drei Minuten später nutzte Zeyer per Hacke die Verwirrung in der Lauterer Abwehr zur erneuten Freiburger Führung. Weitere drei Minuten später stand Hristow richtig, als ihm nach einem Freistoß von Dimitrios Grammozis an die Latte der Ball vor der Füße fiel.

Nach dem Wechsel waren die Gäste überlegen. Die beste Chance hatte allerdings wieder Hristow (60.), doch Boubacar Diarra rettete vor der Linie. Mehr von den Gastgebern nicht mehr zusehen. Die Fans pfiffen angesichts der dürftigen Vorstellung ihr Team aus. "Ich kann die Zuschauer verstehen. Wir müssen unseren Job auf dem Platz besser machen", meinte Lauterns Steffen Freund. Den Freiburgern fehlte nur die letzte Konsequenz, um zum Sieg zu kommen.

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