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Pfizer steigert Umsatz und Gewinn im 3. Quartal - Prognose bestätigt

Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat im dritten Quartal sowohl Umsatz wie Überschuss gesteigert und seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

dpa-afx NEW YORK. Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat im dritten Quartal sowohl Umsatz wie Überschuss gesteigert und seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Im Berichtszeitraum stieg der Überschuss ohne die Kosten für die Pharmacia-Übernahme um 15 Prozent auf 4,160 Mrd. Dollar oder 0,55 Dollar pro Aktie, teilte der Konzern am Mittwoch vorbörslich in New York mit. Damit übertraf der Konzern die Durchschnittsschätzungen von Thomson First Call, die bei 54 Cent je Aktie lagen.

Inklusive der Kosten hätte Pfizer einen Gewinn nach Steuern von 3,341 Mrd. Dollar oder 0,44 Dollar pro Aktie ausgewiesen. Der Umsatz verbesserte sich um vier Prozent auf 12,831 Mrd. Dollar.

Beim Umsatz verfehlte Pfizer die durchschnittlichen Analystenprognosen, die sich bei 13,23 Mrd. Dollar eingependelt hatten. Der Pharmakonzern bestätigte jedoch seine kürzlich präzisierte Jahresprognose. Danach soll 2004 ein Gewinn je Aktie (EPS) zwischen 2,12 und 2,14 Dollar ausgewiesen werden. Pfizer rechnet jedoch mit einem sich leicht abschwächenden Umsatz- und Ergebniswachstum wegen der zunehmenden Konkurrenz von billigeren Nachahmermedikamenten.

Das Umsatzwachstum war nach Aussage von Hank Mckinnell, Unternehmenschef und Chairman, besonders von den Verkaufszahlen des Cholesterinsenkers Lipitor und der sogenannten Cox2-Hemmer getragen. Lipitor verbuchte ein Umsatzplus von elf Prozent auf 2,74 Mrd. Dollar, während die beiden Arthritismedikamente Celebrex um 14 Prozent und Bextra um 37 Prozent zulegten.

Der Pfizer Konkurrenz, Merck & Co hatte Ende September sein Arthrosemedikament Vioxx wegen des Risikos von Herz- und Schlaganfällen weltweit vom Markt genommen. Die Gesundheitsbehörde Emea in Europa und die FDA in den USA kündigten daraufhin die Überprüfung dieser Wirkstoffklasse an.

Pfizer unterstrich in der Pressemitteilung erneut, dass bisherige Studien zu Celebrex bisher kein erhöhtes Risiko von Herz- Kreislauferkrankungen gezeigt hätten. Mit seinem Antidepressiva Zoloft verbuchte Pfizer ein Plus beim Umsatz von acht Prozent auf 2,4 Mrd. Dollar.

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