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Pfizer verliert wichtigen Rechtsstreit

Durch ein Gerichtsurteil am Mittwoch verliert der US-Pharmakonzern seinen Exklusiv-Anspruch auf die Hauptsubstanz zur Herstellung von "Viagra" verloren. Die Patentabteilung des britischen High Court erklärte das seit 1993 bestehende Patent für ungültig.

Begründung: Der Hauptbestandteil des Potenzmittels "Sildenafizitrat" sei auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt worden, die zum Zeitpunkt des von Pfizer beanspruchten Monopols bereits "öffentliches Gut" waren. Zudem habe Pfizer die Forschungsarbeiten von Konkurrenten behindert, so das Urteil des Gerichts. Den eineinhalbjährigen Rechtsstreit hatte Lilly Icos, ein Joint Venture von Eli Lilly and Icos angestrengt. Unter Marktexperten wird die richterliche Entscheidung als "schwerer Rückschlag" für Pfizer bezeichnet. Nach Angaben des Unternehmens selbst ist das Hauptpatent für Viagra von dem Urteil jedoch nicht betroffen. Bis 2013 besitzt Pfizer ein gültiges Patent.

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