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Pfizer will die Spitzenverbände der deutschen Krankenkassen verklagen

Der US-Pharmakonzern Pfizer will die Spitzenverbände der Krankenkassen verklagen. Die Klage soll spätestens am 6.

dpa-afx DÜSSSELDORF. Der US-Pharmakonzern Pfizer will die Spitzenverbände der Krankenkassen verklagen. Die Klage soll spätestens am 6. Dezember beim Sozialgericht Berlin eingehen, bestätigte eine Sprecherin eine entsprechende Vorabmeldung des Wirtschaftsmagazins "Wirtschaftswoche" (Donnerstagausgabe) am Dienstag auf Anfrage.

Das Unternehmen wehre sich dagegen, dass die Krankenkassen für den Cholesterinsenker Sortis künftig nicht mehr den vollen Medikamentenpreis erstatten wollen, sondern nur noch einen deutlich geringeren Festbetrag. Pfizer berufe sich dabei auf eine Innovationsschutzklausel im Gesetz, nach der patentgeschützte Arzneimittel mit verbesserter therapeutischer Wirkung von der Festbetragsregelung auszunehmen seien.

"Unser Cholesterinsenker Sortis stellt speziell für viele übergewichtige Diabetiker sowie Patienten, die bereits einen Herzinfrakt erlitten haben, einen unverzichtbaren Fortschritt dar", sagte die Pfizer-Sprecherin.

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