Pflichtangebot für freie Stollwerck-Aktionäre
Barry Callebaut kauft Stollwerck

Der nach eigenen Angaben weltweit führende Schokoladehersteller Barry Callebaut übernimmt die Kölner Stollwerck AG für 256 Mill. Franken (175 Mill. ?).

wiwo/ap ZüRICH/KöLN. Durch die Akquisition will die in Zürich ansässige Barry Callebaut die Position im deutschen Markt maßgeblich ausbauen, wie am Freitag mitgeteilt wurde.

Die beiden Unternehmen verfügen zusammen über einen Pro-Forma-Umsatz von 3,325 Mrd. Franken (2.3 Mrd. ?). Die Restrukturierungsaufwendungen wurden mit rund 80 Mill. Franken angegeben. Über einen möglichen Stellenabbau könnten noch keine Angaben gemacht werden, sagte eine Sprecherin von Barry Callebaut auf Anfrage. Wo genau die auf 32 Mill. Franken geschätzten Synergien anfielen, müsse erst noch geprüft werden, sagte sie.

Die Akquisition umfasst in einem ersten Schritt die Übernahme von 96 % der von der Imhoff Industrie Holding und der Imhoff-Stiftung gehaltenen Stollwerck-Aktien. Den freien Aktionären der Stollwerck wird ein Pflichtangebot unterbreitet. Ein Teil des Kaufpreises bezahlt Barry Callebaut mit eigenen Aktien. Zu Barry Callebaut gehören Marken wie Van Houten, Bensdorp und Carma.

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