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PG&E: Gläubigerschutz bedeutet Ärger für die Bankenwelt!

Eine Tochtergesellschaft des Stromversorgers PG&E, der für die Stromversorgung des Bundesstaates Kalifornien verantwortlich ist, hat freiwillig den Gläubigerschutz beantragt.

Durch die Energiekrise des Bundesstaates haben sich die Schulden des Konzerns mit einer monatlichen Steigerungsrate von 300 Millionen Dollar auf mittlerweile neun Milliarden Dollar aufgetürmt. Der Konzern darf die explodierenden Kosten für den Einkauf von Strom aufgrund politischer Streitigkeiten nicht an die Verbraucher weiterreichen und muss daher massive Verluste einstecken.

Mit der Beantragung des Gläubigerschutzes steigt der Druck auf die Politiker, eine Anhebung der Stromgebühren zu genehmigen und somit einen Bankrott des Stromversorgers abzuwenden. Die Nachricht hat neben den Aktien anderer Stromversorger, wie Edison International, vor allem die Aktien von Kreditinstituten belastet. Edison International und PG&E schulden J.P. Morgan rund zwei Milliarden, der Banc of America rund 2,15 Milliarden Dollar und Bank One etwa 203 Millionen Dollar. Eine Aussetzung der Tilgung dieser Kredite bedroht die Ertragslage dieser Banken.

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