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PG&E: Pleite?

Es kursieren Bedenken, dass die zwei größten Stromversorger des Bundesstaates Kalifornien vor der Pleite stehen.

Der Marktführer PG&E gab gestern die Streichung der Quartalsdividende bekannt. Aufgrund eines Stromdefizits musste der Konzern zu überteuerten Preisen Energie einkaufen. Da die höheren Kosten nicht an den Verbraucher weitergeleitet werden konnten, entstand ein Verlust in Höhe von 6,6 Milliarden Dollar. Genehmigt Gouverneur Gray Davis keine Anhebung der Stromgebühren, steht der Konzern vor deutlichen Finanzproblemen.



PG&G muss in den nächsten acht Wochen 2,21 Milliarden Dollar an Stromrechnungen zahlen. Ein Vielfaches der zur Verfügung stehenden Barmittel. Davis lehnt dennoch eine Bürgschaft des Bundesstaates für einen Teil der Verbindlichkeiten von PG&E ab.

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