Phaeton erscheint im Sommer
VW-Luxusliner wird zum Image-Schlepper

Das Angebot in der Oberklasse wird vielfältiger und variantenreicher. Marken, die jahrzehntelang in den unteren Klassen gespielt hatten, streben nun in die Bundesliga. Die neuen Modelle einer bisher unbekannten Luxusklasse sollen in Zeiten lahmender Konjunktur in einem vermeintlich weniger krisenanfälligen Segment das Überleben des gesamten Unternehmens erleichtern.

pha GENF. Volkswagen verspricht sich mit dem Phaeton nicht nur Achtungserfolge. Mit seiner brillanten Technik, seiner exklusiven Interieurgestaltung und seiner geradezu klassisch geschnittenen Karosserie soll der in der gläsernen Manufaktur in Dresden gefertigte Phaeton zur Referenz für alle VW-Modelle werden.

"Premium in allen Klassen", heißt die Devise. Und für eine uneingeschränkte Kompetenz in der Oberklasse steht der neue Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder. Er bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung (bei BMW) mit Premium-Fahrzeugen und dem Umgang einer in hohem Maße anspruchsvollen Kundschaft mit. "Alles was technisch machbar ist - vom Zwölfzylinder (420 PS) über Luftfederung und Allradantrieb bis hin zum in der Welt einmaligen Zehnzylinder-Dieselmotor (313 PS) - ist beim Phaeton umgesetzt," sagt der VW-Chef.

Zudem kommt dem Luxusliner nach Ansicht von Pischetsrieder das für einen Massenhersteller außergewöhnlich gute VW-Image zugute. Es habe sich weit von Marken wie etwa Ford, Opel oder Fiat abgesetzt und befinde sich bereits in Reichweite zu Mercedes, BMW und Audi.

Das formal so dezent wie hochwertig auftretende Luxusauto gibt sein Marktdebüt im Juni und rollt zunächst mit einem ebenfalls einmaligen W12-Triebwerk zu 98 600 Euro in die Ausstellungsräume ausgesuchter und mit hoher Betreuungskompetenz versehener VW-Händler. Für die Einstiegsvariante des gut fünf Meter langen Phaeton ist ein Sechszylinder-Motor mit 240 PS vorgesehen. Sie wird 56 200 Euro kosten. Noch bis zum Ende dieses Jahres finden zwei weitere Triebwerke den Weg in den Motorraum des Nobel-VW: der erwähnte Zehnzylinder-Diesel sowie ein V8 mit 300 PS.

Diese Achtzylinder-Kombination dürfte schließlich auch das Volumenmodell der neuen Spitzenbaureihe des Wolfsburger Unternehmens abgeben, erwarten die Marktstrategen des Hauses Volkswagen.

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