Pharma
Schering glaubt an eigenes MS-Produkt

Die Berliner Schering AG hält trotz der Umsatzwarnung des Wettbewerbers Biogen für "Avonex", das Multiple-Sklerose-Medikament des US-Konzerns, am Wachstumsziel für das eigene MS-Therapeutikum "Betaferon" fest.

vwd BERLIN. Ein Schering-Sprecher bestätigte am Freitag, sein Unternehmen erwarte weiterhin ein Umsatzplus von 15 Prozent mit "Betaferon" im laufenden Jahr.

Die Biogen Inc aus Cambridge in den USA hatte wegen Anpassungen auf die Lagerbestände bei "Avonex" durch US-Großhändler im April und Mai ihre Gewinnaussichten für das zweite Quartal und das Gesamtjahr gesenkt. Ferner ergibt sich laut Biogen aus den Daten für den Zeitraum Januar bis April, dass der US-Markt für MS-Medikamente langsamer gewachsen ist als prognostiziert. Deshalb dürfte das Wachstum auf diesem Markt 2002 im unteren zweistelligen Prozentbereich liegen und nicht im Bereich von 15 bis 17 Prozent, wie zuvor geschätzt.

Schering hatte im April mitgeteilt, ihre Marketing-Anstrengungen in den USA verstärkt zu haben, um den Betaferon-Umsatz zu steigern. Im ersten Quartal legte der US-Umsatz mit Betaferon um 20 Prozent zu.

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