Pharmaindustrie
Glaxo und Smith-Kline Beecham verschieben erneut Fusion

Die US-Kartellbehörden fürchten eine marktbeherrschende Stellung des Pharmariesen bei Anti- Rauch-Mitteln.

dpa-afx/rtr LONDON. Die britischen Pharmakonzerne Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham haben ihre zu Jahresbeginn angekündigte Fusion zum zweiten Mal verschoben.

Die US-Kartellbehörden hätten zusätzliche Informationen über Anti- Rauch-Mittel der beiden Konzerne erbeten, teilten die Unternehmen am Montag in London mit. Die Kartellbehörden befürchten, dass der neue Pharmariese den US-Markt für diese Produkte dominieren könnte. Sir Richard Sykes, der designierte Aufsichtsratsvorsitzende des Gesamtkonzerns, und Jean-Pierre Garnier, der Vorstandsvorsitzender werden soll, äußerten sich jedoch zuversichtlich, dass die Fusion trotz der Probleme gelingen werde.

Der Zusammenschluss zum neuen Weltmarktführer hätte ursprünglich bis zum Sommer, dann bis zum 25. September stehen sollen. Nun wird das Jahresende als neuer Termin angepeilt.^

Die Hauptbefürchtung des Federal Trade Commision (FTC) bezieht sich darauf, dass die Antiraucherprodukte Nicorette und Nicoderm von SmithKline bis vor kurzem rund 90 % des US-amerikanischen Markts für entsprechende Abgewöhnungsprodukte kontrollierten. Dazu kommt noch die verschreibungspflichtige Antiraucherpille Zyban, die Glaxo Wellcome in die Fusion einbringt.

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