Pharmakonzern zahlt insgesamt 82 Millionen Dollar
BASF einigt sich auf Vergleich im US-Rechtsstreit um Vitaminpreise

Im Streit um Preisabsprachen auf dem US-Vitaminmarkt hat die BASF in einem Vergleich mit so genannten indirekten Kunden der Zahlung von 82 Mill. $ zugestimmt.

dpa-afx LUDWIGSHAFEN. BASF und fünf weitere Vitaminhersteller haben in den USA einen Rechtsstreit mit indirekten Kunden wegen ihres früheren Vitaminpreiskartells mit Vergleichen beigelegt. Sie verpflichteten sich zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 255 Mill. $. Darin seien die Anwaltskosten nicht enthalten, teilte die BASF AG am Dienstag nach Börsenschluss mit.

Die Zustimmung der Kläger im US-Staat Kalifornien zu einem weiteren Vergleich in Höhe von 80 Mill. $ werde in Kürze erwartet. Der Anteil der BASF an der Gesamtsumme beträgt den Angaben zufolge 82 Mill. $ zuzüglich Anwaltskosten.

Die Vergleiche wurden mit Vertretern der betroffenen US-Staaten und privaten Anwälten ausgehandelt, die private Verbraucher und Unternehmenskunden vertreten. Am 28. März hatte ein US-Gericht bereits einem Vergleich der Vitaminhersteller mit ihren direkten Industriekunden zugestimmt. Die BASF kommt auf einen Jahresumsatz von 29,5 Mrd. Euro und hat 105 000 Mitarbeiter.

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