Pharmakonzerne lassen ihre Klage möglicherweise fallen
In Südafrika gute Chancen auf Einigung bei Aids-Präparaten

rtr PRETORIA. Nach Angaben aus südafrikanischen Regierungskreisen steht eine Einigung mit der Pharmaindustrie im Rechtsstreit um billige Aids-Nachahmepräparate (Generika) bevor. Ein Vertreter des Büros von Präsident Thabo Mbeki sagte am Mittwoch, die Einigung sei absehbar. Deshalb sei er zu dem Gericht in Pretoria gerufen worden. Dort sollte am Mittwoch ein Prozess fortgesetzt werden, in dem es um die Herstellung und den Import von Generika gegen die Immunschwächekrankheit Aids geht. Auch aus Kreisen der Pharma-Konzerne war verlautet, es gebe gute Chancen auf eine Einigung noch im Laufe des Tages.

Das "Wall Street Journal" (Mittwochausgabe) hatte berichtet, mehrere Pharmakonzerne seien bereit, ihre Klage gegen die südafrikanische Regierung fallen zu lassen, sollte diese sich im Kampf gegen Aids an die internationalen Gesetze halten.

In dem Prozess, der am Mittwoch fortgesetzt werden sollte, geht es um die Herstellung und den Import von Generika gegen die Immunschwächekrankheit Aids. Der südafrikanische Verband der Pharmaproduzenten (PMA) hat gegen ein 1997 von der südafrikanischen Regierung erlassenes Gesetz geklagt, das die Herstellung und den Import von Aids-Generika erlaubt. Die Firmen sehen dadurch ihre Patenrechte verletzt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%