Pharmariese rechnet nach Patentauslauf mit Ergebnisrückgang: Weniger Gewinne bei AstraZeneca

Pharmariese rechnet nach Patentauslauf mit Ergebnisrückgang
Weniger Gewinne bei AstraZeneca

Nach einem über den Markterwartungen liegenden Gewinn im vergangenen Jahr rechnet Europas zweitgrößter Pharmakonzern AstraZeneca nunmehr für 2002 mit einem Ergebnisrückgang.

Reuters LONDON. Nach einem Anstieg beim Gewinn je Aktie um elf Prozent auf 1,77 US-Dollar in 2001 gehe AstraZeneca für das laufende Jahr nur noch von einem Ergebnis je Aktie von zwischen 1,51 und 1,66 US-Dollar aus, teilte der Arzneimittelhersteller am Donnerstag in London mit. Für den Gewinn je Aktie im Jahr 2001 hatten Analysten im Vorfeld mit 1,75 US-Dollar gerechnet. Grund der erwarteten schwächeren Gewinnentwicklung 2002 sei der Patentauslauf für das absatzstarke Magenmittel Losec, einem der bisherigen Kernmedikamente des Konzerns. Die Aktie stieg am Donnerstag an der Londoner Börse um mehr als vier Prozent auf 32,22 Pfund.

Das Vorsteuerergebnis bei AstraZeneca kletterte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 4,27 Mrd. US-Dollar. Der Konzernumsatz stieg um acht Prozent auf 16,48 Mrd. $. In diesem Jahr wolle AstraZeneca mit dem Marktstart neuer Medikamente die Lücke schließen, die Losec offen lassen werde, hieß es weiter. Dabei setze das Unternehmen unter anderem auf den Cholesterinsenker Crestor, der in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt gebracht werden und die Marktführerschaft des Pfizer-Mittels Lipitor angreifen solle.

AstraZeneca war 1999 aus der Fusion der schwedischen Astra und der britischen Zeneca hervorgegangen.

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