Pharmawerte heben Dax klar über 2 700 Punkte - Bankaktien schwach
Dax schließt deutlich im Plus

Steigende Nachfrage nach Pharmaaktien und eine feste Wall Street haben den Dax am Dienstag ins Plus geholfen. In Frankfurt ging der Standardwerte-Index um 1,15 Prozent über dem Vortagesschluss bei 2 740 Punkten aus dem Handel.

HB/dpa FRANKFURT. Eine stabile Nachfrage nach Pharmaaktien und eine feste Wall Street haben am Dienstag den Dax fest schließen lassen. Der wichtigste Aktienindex stieg in Frankfurt um 1,15 Prozent auf 2 740,14 Punkte. Der MDax der 70 mittleren Standardwerte verlor 0,09 Prozent auf 2 917,10 Zähler. Am Neuen Markt gewann der Nemax 50 um 0,85 Prozent auf 358,19 Punkte. Händler verwiesen auf stark unterdurchschnittliche Umsätze.

In der zweiten Tageshälfte ließen sich die Anleger europaweit von der Kauflaune an der Wall Street anstecken, wie ein Aktienhändler berichtete. Es handele sich vermutlich nicht um die erhoffte Trendwende, da sich die geopolitische Situation auch nach dem EU- Gipfel zum Irak nicht grundsätzlich verändert habe. "Die Lage ist weiter unklar und damit bleibt die Unsicherheit im Markt", sagte Aktienstratege Volker Borghoff von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Die meisten High-Tech-Aktien und Pharmawerte erwiesen sich als wirksame Stützen des Marktes. Eine überraschend gute Bilanz des französischen Pharmakonzerns Sanofi Synthelabo ebnete deutschen Pharmatiteln nach Händleraussagen den Weg in die Dax-Spitzengruppe. So waren Schering mit plus 4,59 Prozent auf 35,30 Euro sehr fest und Altana bildete mit einem Aufschlag von 5,31 Prozent auf 38,86 Euro den prozentualen Dax-Spitzenreiter. Siemens gewannen 4,22 Prozent auf 38,25 Euro und Infineon Technologies legten 4,64 Prozent zu auf 6,54 Euro.

Schwache Zahlen und ein skeptischer Ausblick der größten Schweizer Bank UBS belasteten Händlern zufolge die hiesigen Bankenwerte. Commerzbank-Aktien verbilligten sich um 0,78 Prozent auf 6,36 Euro. Deutsche Bank gaben 2,46 Prozent auf 41,20 Euro nach. Papiere der Hypo-Vereinsbank sanken um 0,99 Prozent auf 10,92 Euro. Noch schwächer als die Finanzwerte war nur die Touristikaktie Tui, die 3,67 Prozent auf 10,77 Euro absank. Die Staatsanwaltschaft hatte am Dienstag Räume in der Konzernzentrale im Zusammenhang mit der Babcock-Pleite durchsuchen lassen.

Volkswagen-Aktien gewannen 2,65 Prozent auf 36,40 Euro. Der Automobilkonzern wird nach Erwartungen der Händler am Mittwoch wie geplant für das vergangene Jahr einen Vorsteuergewinn von vier Milliarden Euro ausweisen.

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