"Phenion" soll Mitte 2001 an den Start gehen
Henkel will Biotechnologie-Unternehmen gründen

Wie der Traditionskonzern am Donnerstag mitteilte, sei gemeinsam mit Professoren und der Universität Frankfurt die Gründung einer Biotechnologie-Firma geplant.

Reuters DÜSSELDORF. Der Düsseldorfer Chemie- und Konsumgüterkonzern Henkel will in den Bereich Biotechnologie einsteigen. Wie der Traditionskonzern am Donnerstag mitteilte, sei gemeinsam mit Professoren und der Universität Frankfurt die Gründung einer Biotechnologie-Firma geplant. Das Gemeinschaftsunternehmen werde unter dem Namen "Phenion" Mitte 2001 an den Start gehen. Angaben zur finanziellen Ausstattung von Phenion machte Henkel nicht. Mit der neuen Kooperation ergänze der Konzern seine Forschungsaktivitäten bei der Nanotechnologie und den Neuen Materialien, hieß es. In diesen Bereichen kooperiert Henkel seit dem Frühjahr in ähnlicher Weise mit einer japanischen Universität und der TU Darmstadt.

Henkel werde zunächst für fünf Jahre Managementkompetenz, Projektmanagement und Finanzierung der geplanten Forschungsprojekte stellen, hieß es weiter. Professoren der Fachbereiche Chemie, Biochemie, Biologie, Medizin und Pharmazie brächten ihr Fachwissen in die interdisziplinären Projekte ein. Die Johann-Wolfgang-Goethe Universität stelle ihre Infrastruktur sowie Büro- und Laborräume.

Zu Wochenbeginn hatte Henkel seine Neun-Monatszahlen für 2000 vorgelegt. Danach stieg der Umsatz von Januar bis September um 12,1 % auf 9,4 Mrd. Euro. Das EBIT lag den Angaben zufolge mit 704 Mill. Euro um 11,3 % über dem Vergleichwert des Vorjahres.

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