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Phenomedia will operativ weiter arbeiten

Der "Moorhuhn"-Erfinder Phenomedia geht nach ersten Ergebnissen einer internen Prüfung davon aus, dass das Unternehmen "mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überschuldet" ist. Eine konkretere Aussage sei derzeit nicht möglich, sagte ein Sprecher ergänzend.

Reuters DÜSSELDORF. Das operative Geschäft werde weitergeführt, teilte Phenomedia am Montag in Bochum weiter mit. Dies sei das erste Ergebnis einer internen Prüfung, die eingeleitet worden war, nachdem Phenomedia am vergangenen Dienstag mitgeteilt hatte, das Unternehmen habe Hinweise auf Fehler in seinen Bilanzen entdeckt und sich von seinem Vorstandschef und seinem Finanzvorstand getrennt.

"Jetzt wird es darauf ankommen, im Rahmen der heute begonnen Sonderprüfung durch die Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth und Klein der Frage nach der Richtigkeit der Bilanzen nachzugehen", hieß es weiter. Gleichzeitig konzentriere sich das Unternehmen "auf die Feststellung und gegebenenfalls auf die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität".

"Es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der Quartalsbericht der Gesellschaft zum 30.09.2001 sowie der Entwurf des Jahresabschlusses zum 31.12.2001 unrichtig sind", hatte der Computerspiele-Entwickler in einer Pflichtveröffentlichung in der vergangenen Woche erklärt. Als Konsequenz waren die interne Prüfung und die Bilanz-Sonderprüfung eingeleitet worden.

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