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Philip Morris: Geht Gegnern das Geld aus?

Amerikanischen Rauchern droht zum Wochenende eine erneute Preiserhöhung. Der weltgrößte Tabakkonzern könnte die Zigarettenpreise bereits schon am kommenden Freitag um rund fünf Prozent oder fast zwölf Cents pro Schachtel erhöhen.

Im vergangenen Jahr hatte Philip Morris die Preise drei Mal erhöht. Der Konzern benötigt die zusätzlichen Einnahmen, um Schadensersatzzahlungen aus Klagen gegen die Tabakindustrie an den amerikanischen Staat leisten zu können.
Doch um Philip Morris ist es nicht bestellt. Laut der Washington Post warnt das Justizministerium davor, dass der neue Haushaltsplan von US-Präsident George W. Bush nicht genügend Mittel bereitstellt, um die Klagen gegen die Tabakindustrie weiterhin zu finanzieren. Die Anwälte des Ministeriums schätzen, dass die Prozesse im kommenden Jahr 57,6 Millionen Dollar verschlingen werden. Ohne Geld sei eine Einigung nicht zu erzielen, so die knappe Warnung. Und sobald die Gerichtverfahren gegen die Tabakindustrie beendet seien, hätten die Aktien des Sektors spürbares Aufwärtspotenzial, hatte Marc Cohen, Analyst bei Goldman Sachs, bereits zu Wochenanfang während eines Interviews mit der New York Times prognostiziert.

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