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Philips schreibt wegen Medquist-Problemen rund 580 Millionen Euro ab

Der niederländische Technologiekonzern Philips wird im vierten Quartal eine Belastung von rund 580 Mill. Euro verbuchen.

dpa-afx AMSTERDAM. Der niederländische Technologiekonzern Philips wird im vierten Quartal eine Belastung von rund 580 Mill. Euro verbuchen. Die Maßnahme stehe im Zusammenhang mit möglicherweise unzulässigen Rechnungspraktiken bei der Tochtergesellschaft Medquist, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mit. Bei dem Betrag handele es sich um eine Abschreibung auf den Buchwert.

Medquist hatte Anfang November seine Geschäftszahlen für die Jahre 2002 und 2003 zurückgezogen. Wegen der dadurch entstandenen Unsicherheit hinsichtlich der zurückliegenden und künftigen Ergebnisse sei die gegenwärtige Bewertung des Medquist-Investments nicht mehr zu halten gewesen, teilte Philips mit. Für die Konzernbilanz werde der 70,9-Prozent-Anteil an dem US-Medizindienstleister daher künftig mit dem Marktwert der Aktien seit der Ankündigung von Anfang November angegeben.

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