Pieper lässt eigene politische Zukunft weiter offen
FDP beansprucht Umweltministerium in Sachsen-Anhalt

Nach dem Machtwechsel in Sachsen-Anhalt beanspruchen die Liberalen in der neuen Landesregierung auch das Umweltministerium.

WiWo/ap HALLE. Die FDP-Generalsekretärin und neue Fraktionschefin ihrer Partei im Magdeburger Landtag, Cornelia Pieper, begründete dies in der "Mitteldeutschen Zeitung" (Montagausgabe) damit, dass man in diesem Ressort einen größeren Handlungsspielraum habe als im Justizministerium, das sicher ein klassisches FDP-Ressort sei.

Pieper ließ weiter offen, ob sie nach der Bundestagswahl im September möglicherweise doch zurück nach Berlin wechselt oder jetzt im Kabinett von Wolfgang Böhmer (CDU) als Ministerin zur Verfügung steht: "Das werden die Koalitionsverhandlungen zeigen."

Die Politikerin erneuerte ihre Forderung nach der FDP-Führung von drei Ministerien als Ausdruck einer "starken Regierungsbeteiligung".

Den noch amtierenden Finanzminister Wolfgang Gerhards (SPD) forderte Pieper in einer Presseerklärung auf, eine "sofortige Haushaltssperre zu verhängen". Die FDP-Politikerin bezog sich dabei auf das Haushaltsloch des Landes von rund 680 Mill. ? für dieses Jahr.

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