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Pilly-Fed mit gepaltenem Bild - Gesamtindex enttäuscht; Deutsche Bank

Der unerwartet deutliche Rückgang des Philly-Fed-Index steht nach Einschätzung der Deutschen Bank in krassem Widerspruch zur Entwicklung der Details des Indikators. Ein triftiger Grund für die Diskrepanz sei nicht auszumachen, heißt es in einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie.

dpa-afx NEW YORK. Der unerwartet deutliche Rückgang des Philly-Fed-Index steht nach Einschätzung der Deutschen Bank in krassem Widerspruch zur Entwicklung der Details des Indikators. Ein triftiger Grund für die Diskrepanz sei nicht auszumachen, heißt es in einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie.

Während der Gesamtindex unerwartet deutlich von 28,5 Punkten im August auf 13,4 Punkte im September eingebrochen sei, verzeichneten Detailindikatoren deutliche Zuwächse, heißt es in einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie. Die Deutsche Bank misst den positiven Details mehr Gewicht zu als dem Gesamtindikator. Die Rentenmärkte seien hingegen mehr auf die schwache Entwicklung des Gesamtindex fixiert.

Die Details des Indikators seien vom Gesamtindex völlig unabhängig, heißt es in der Studie. Der Gesamtindex basiere auf einer einzigen Frage, nämlich ob die Lage besser, gleich oder schlechter eingeschätzt werde. Trotz des Rückgangs des Gesamtindex legte der Index für die neuen Aufträge auf 26,4 Punkte (August: 19,2) zu. Der Beschäftigungsindex erhöhte sich auf 21,5 Punkte (17,2) und der Preisindex auf 56,4 Punkte (53,7).

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