Piloten fordern weiterhin 24 Prozent mehr Geld
Lufthansa und Piloten einigen sich auf Schlichtungsrahmen

Die Lufthansa und ihre Piloten haben sich auf die Rahmenbedingungen für die Schlichtung in ihrem Tarifstreit geeinigt. Dies gaben beide Seiten am Mittwoch in Frankfurt am Main und Neu-Isenburg bekannt.

dpa-AFX FRANKFURT/NEU-ISENBURG. Demnach wurde unter anderem die Besetzung der Schlichtungskommission beschlossen. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen zeichnete sich zudem ab, dass es nur einen neutralen Schlichter geben wird. Ursprünglich hatte die Pilotenvereinigung Cockpit bis zu zwei unabhängige Experten gefordert. Der Name des Schlichters solle erst bekannt gegeben werden, wenn dieser die Aufgabe auch angenommen habe, hieß es weiter. Offensichtlich fürchteten beide Seiten einen öffentlichen Korb.

Nach wochenlangem Tarifkampf hatten sich die Konzernspitze und Cockpit am Dienstag darauf geeinigt, mit Hilfe eines Schlichters einen Weg aus der Sackgasse zu suchen. Wegen der damit verbundenen Friedenspflicht sind neue Streiks der Piloten vorerst ausgeschlossen.

Die Positionen beider Seiten liegen noch weit auseinander. Die Lufthansa bot ihren 4200 Cockpit-Beschäftigten zuletzt sofort bis zu 13,6 % mehr Geld plus eine variable Beteiligung am Konzernergebnis in Höhe von zwei Monatsgehältern. In den kommenden drei Jahren sollte das Gehalt um die durchschnittliche Tariferhöhung in Deutschland steigen, zudem standen erneut ergebnisabhängige Zuschläge in Aussicht. Die Piloten stellten sich vor allem gegen die lange Laufzeit und forderten zudem allein in diesem Jahr 24 % mehr Geld.

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