Pilotprojekt gestartet
Per SMS auf Verbrecherjagd

Die Polizei will künftig per SMS nach Straftätern fahnden. In dem am Montag vorgestellten Pilotprojekt verschicken Polizeidienststellen Kurznachrichten über Handy, die die Beschreibung eines flüchtigen Räubers, einer vermissten Person oder ein Kfz-Kennzeichen übermitteln, teilte das Bundeskriminalamt am Montag in Wiesbaden mit.

HB/dpa WIESBADEN. Mithelfen sollen vor allem Bus- und Taxifahrer sowie andere Mitarbeiter im öffentlichen Raum. Die neue Fahndungsmethode soll bundesweit fünf Monate lang erprobt werden. Künftig schicken die Zentralen von städtischen Ordnungsämtern, Taxiunternehmen und vom Personen-Nahverkehr an ausgewählte Mitarbeiter Kurznachrichten der Polizei, erläuterte BKA-Sprecher Norbert Unger. Bisher seien wichtige Fahndungshinweise über Funk gesendet worden. Mit dem neuen SMS-System erhofft sich das BKA eine effektivere Zusammenarbeit.

Das Projekt wird bundesweit in insgesamt zehn Polizeidienststellen in Traunstein (Bayern), Karlsruhe (Baden-Württemberg), Jena (Thüringen), Bochum (Nordrhein-Westfalen), Hannover (Niedersachsen), Potsdam (Brandenburg), Rostock (Mecklenburg- Vorpommern), Rendsburg (Schleswig-Holstein) und Saarbrücken im Saarland getestet. In Hessen will das BKA die Fahndungs-SMS zunächst nur eigenen Mitarbeitern schicken.

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