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Pischetsrieder: VW-Gesetz kann keine feindliche Übernahme verhindern

VW-Chef Bernd Pischetsrieder rechnet nicht damit, dass der Konzern bei einem Wegfall des VW-Gesetzes unter Druck gerät. Das VW-Gesetz könnte eine feindliche Übernahme entgegen der vorherrschenden Meinung ohnehin nicht verhindern, sagte Pischetsrieder der "Welt am Sonntag".

dpa-afx BERLIN. VW-Chef Bernd Pischetsrieder rechnet nicht damit, dass der Konzern bei einem Wegfall des VW-Gesetzes unter Druck gerät. Das VW-Gesetz könnte eine feindliche Übernahme entgegen der vorherrschenden Meinung ohnehin nicht verhindern, sagte Pischetsrieder der "Welt am Sonntag". Ein Großaktionär brauche dafür lediglich die Zustimmung eines zweiten Investors, etwa einer Investmentbank.

Die EU-Kommission hatte am Donnerstag eine Klage gegen Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof erhoben. Das Gesetz verletze unter anderem die EU-Regeln zum freien Kapitalverkehr.

"Wenn es gleiche Bedingungen auch im Ausland gibt, können wir gern über das VW-Gesetz reden", sagte Pischetsrieder der Zeitung. Auch in den USA könne der Staat Übernahmen verhindern. Angesichts weltweiter Kapitalmärkte mache es deshalb keinen Sinn, das europäische Recht zu harmonisieren und an VW ein Exempel zu statuieren.

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