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Pixelpark streicht jede zweite Stelle

Einem Zeitungsbericht zufolge will der Internet-Dienstleister 500 Arbeitsplätze abbauen. Ausländische Niederlassungen werden geschlossen.

rtr FRANKFURT. Der Internetdienstleister Pixelpark steht nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" erneut vor einem kräftigen Personalabbau. Bis zu 500 Arbeitsplätze und damit jede zweite der noch verbliebenen 950 Stellen solle gestrichen werden, berichtete die Zeitung am Dienstag vorab. Betroffen seien auch die Beschäftigten in Deutschland, hieß es. Pixelpark-Pressesprecherin Sabine Klisch wollte zu dem Zeitungsbericht keine Stellungnahme abgeben.

Dem Bericht nach will Pixelpark auch weitere ausländische Tochtergesellschaften schließen, nachdem der Standort New York bereits zugemacht wurde. Voraussichtlich werde das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Freitag Details des zweiten Restrukturierungsprogramms verkünden, zitierte das Blatt Pixelpark-Chef Paulus Neef.

Vor rund zwei Wochen hatte Pixelpark überraschend hohe Verluste für das dritten Quartal 2001 ausgewiesen. Im Schlussquartal und Gesamtjahr 2001 rechnet das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht mehr mit dem Erreichen der Gewinnschwelle. Im Mai hatte Anteilseigner Bertelsmann dem verlustreichen Unternehmen eine Finanzspritze von fast 15 Mill. ? zukommen lassen. Pixelpark konzipiert und gestaltet Internet-Auftritte von Unternehmen. Die im Auswahlindex Nemax 50 des Neuen Marktes notierte Pixelpark-Aktie legte bis Dienstagabend in einem positiven Gesamtmarkt um rund ein Prozent auf 6,96 ? zu.

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