Planung für 2005 hat begonnen
Weitere Fahrerwechsel in der Formel 1

Der Weltmeister-Titel ist Michael Schumacher fast nicht mehr zu nehmen, die Konstrukteurs-WM wandert wahrscheinlich nach Maranello. So scheinen viele Formel 1-Teams die Saison schon als gelaufen zu betrachten und planen lieber für 2005. Denn nachdem die Wechsel von Juan Pablo Montoya zu McLaren-Mercedes und Ralf Schumacher zu Toyota schon länger bekannt sind, unterschrieben nun auch Webber und Fisichella neue Verträge.

HB OXFORD. Noch ist die Saison lange nicht beendet, doch schon dreht sich das Fahrer-Karussell in der Formel 1 wieder gewaltig. Einen Tag nach dem Wechsel von Giancarlo Fisichella zu Renault bestätigte Williams-BMW am Mittwoch, dass ab 2005 Mark Webber für die "Blau-Weißen" fährt. Damit ist bei dem britisch- deutschen Rennstall nur noch ein Cockpit für das kommende Jahr frei. Als Kandidaten für den Platz neben Webber werden unter anderem der Mönchengladbacher Jordan-Pilot Nick Heidfeld und Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve gehandelt.

Williams-BMW musste für die neue Saison zwei Fahrer suchen, nachdem die Abgänge von Juan Pablo Montoya zu McLaren-Mercedes und Ralf Schumacher zu Toyota schon länger feststanden. Mit der Verpflichtung von Webber durch Williams-BMW wurde bereits seit Wochen gerechnet. Der Australier, der in diesem Jahr noch für Jaguar fährt, wird als einer der kommenden Herausforderer von Weltmeister Michael Schumacher angesehen, obwohl er erst seit zwei Jahren Formel-1-Rennen fährt.

"Mark ist augenscheinlich ein hoch talentierter Fahrer", lobte Teamchef Frank Williams den 27-Jährigen, "als Team waren wir immer erfolgreich mit bodenständigen Fahrern mit einer entsprechenden Einstellung. Mark ist definitiv einer von ihnen, und ich bin sehr begeistert, dass er uns ab 2005 verstärken wird." Webber selbst gab sich derweil lieber dankbar: "Diese Vertragsunterzeichnung mit Williams ist der bislang wichtigste Meilenstein in meiner Karriere." Über die Laufzeit des Vertrages wurden keine Angaben gemacht. In der Mitteilung hieß es lediglich, dass beide Seiten Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit hätten.

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