Planungen der Internet-Behörde ICANN
Keine Verschärfungen bei Vergabe von ".org"-Domains

ddp MONTEVIDEO. Die Internet-Behörde ICANN plant keine Verschärfung der Vergaberichtlinien für ".org"-Domains. Wie verschiedene Medien von der Quartalstagung der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) in Montevideo (Uruguay) berichteten, teilte ICANN-Direktor Milton Mueller am Montag mit, dass das Gremium von seinem ursprünglichen Plan abgerückt ist, Internet-Domains mit der Endung ".org" ausschließlich an Non-Profit-Organisationen zu vergeben. Das Online-Portal Ananova zitiert Mueller mit den Worten: "Wir wollen die Offenheit von '.org' erhalten und keine gesperrte Domain daraus machen." Es werde nicht zum Entzug einer Domain kommen, weil jemand irgendwelche Voraussetzungen nicht erfüllt.

Dennoch drängt die ICANN darauf, ".org" kommerzfrei zu halten. Deshalb soll diese Top-Level-Domain künftig von einem Registrar verwaltet werden, der nicht profitorientiert arbeitet. Er soll zudem sein Marketing so konzipieren, dass vor allem Non-Profit-Organisationen davon angesprochen werden. Pläne, den Zugang zu der Adress-Endung, die für Organisation steht, restriktiver zu gestalten, hatten in den vergangenen Monaten einen Proteststurm ausgelöst, da zahlreiche Inhaber von ".org"-Domains befürchteten, die geforderten Voraussetzungen nicht zu erfüllen und ihre Domain zu verlieren. Dem Konzept, das von einer Arbeitsgruppe rund um ICANN-Direktor Mueller erarbeitet wurde, muss noch das komplette Direktorium zustimmen.

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