Planungen gesenkt
Pro DV senkt Jahresprognose zum dritten Mal

Das Dortmunder Softwarehaus PRO DV Software AG hat in den ersten neun Monaten seinen operativen Verlust ausgeweitet und nach Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung zum dritten Mal die Planungen für 2002 gesenkt.

Reuters DÜSSELDORF. In den ersten neun Monaten sei ein Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 7,37 (Vorjahr minus 3,90) Millionen Euro angefallen, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Freitag in Dortmund mit. Dabei sei der inzwischen verkauften Berliner concept software ein Verlustanteil von 3,8 Millionen Euro anzurechnen. Der Umsatz sei auf 13,07 (14,38) Millionen Euro zurückgegangen, die Gesamtleistung auf 12,52 (16,81) Millionen Euro.

Nach Verkauf und Abschreibung der 80-Prozent-Beteiligung an der concept reduzierte Pro DV seine Planungen für 2002 erneut und kündigte nun bei einer Gesamtleistung von 16,2 Millionen Euro einen Verlust vor Steuern und Zinsen von 8,5 Millionen Euro an. Mitte August hatte Pro DV zum zweiten Mal seine Prognose gesenkt und für 2002 eine Gesamtleistung von 17 Millionen Euro bei einem Ebit von minus 6,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt. 2001 war bei einem Umsatz von 19,6 Millionen Euro ein Ebit von minus 7,4 Millionen Euro verbucht worden.

Die Aktie gewann im frühen Handel in einem schwächeren Gesamtmarkt 5,29 Prozent auf 2,39 Euro.

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