Plattform für Finanzprodukte
Deutsche Bank gliedert Konzernstruktur in zwei Gruppen

Vorstandssprecher Breuer erklärte heute, die Bank habe im laufenden Jahr in allen Geschäftsbereichen erfolgreich gearbeitet. Die neue Struktur soll nach seinen Worten die Bindung zwischen den verschiedenen Bereichen stärken.

vwd FRANKFURT. Die Deutsche Bank AG, Frankfurt, wird mit Wirkung zum 1. Februar 2001 ihre Konzernstruktur in zwei Gruppen aufgliedern, um sich noch stärker auf die Kundengruppen auszurichten. Wie das Institut am Montag mitteilte, wird die Gruppe Unternehmen & Institutionelle Kunden die Felder Firmenkunden, Investmentbanking, Immobilien und Finanzinstitutionen umfassen. Die zwei Säule Asset Management & Privatkunden wird sich aus allen Asset Management-Aktivitäten und dem gesamten Privatkundengeschäft einschließlich Deutsche Bank 24, Private Banking, DB Alex. Brown Private Client Services sowie anderen Vertriebswegen zusammensetzen.

Der Schwerpunkt beim Ausbau des Bereichs Unternehmen & Institutionelle Kunden werde darin liegen, neue Kunden zu gewinnen, den Kapitaleinsatz zu optimieren und das Provisionsgeschäft weiter zu stärken. Die bereits erfolgreichen Trading & Sales-Aktivitäten sollen unvermindert forciert werden. In der Sparte Global Transactions Services würden alle Wertpapierdienste, das Cash Management und die Handelsfinanzierung zusammengefasst. Ziel sei es, der Kundschaft integrierte Gesamtlösungen anzubieten, so die Deutsche Bank.



Plattform für den Vertrieb von Finanzprodukten

Mit der Neustrukturierung des zweiten Standbeins Asset Management & Privatkunden werde eine globale Plattform für Vermögensanlage und den Vertrieb von Finanzprodukten geschaffen, hieß es. Als künftige Schwerpunkte der Geschäftsentwicklung nannte die Deutsche Bank den zügigen Ausbau des E-Brokerage und die Erschließung zusätzlicher Anlageformen. Schließlich sollen Infrastruktur und Anlageentscheidungsprozess besser aufeinander abgestimmt werden. Trotz der neuen Konzernstrukur bleiben den Angaben zufolge die Verantwortlichkeiten der Vorstandsmitglieder unverändert.

Laut Vorstandssprecher Rolf-E. Breuer hat die Deutsche Bank im laufenden Jahr in allen Geschäftsbereichen erfolgreich gearbeitet. Die neue Organisationsstruktur wird nach seinen Worten die Bindung zwischen den verschiedenen Bereichen stärken, die Zusammenarbeit erleichtern und die Transparenz erhöhen, ohne die klaren Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zu beeinträchtigen. "Dieser wichtige Schritt verbessert unsere Wettbewerbsposition und gewährleistet eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes für unsere Aktionäre", warb der Vorstandssprecher.

Während der kommenden Wochen sollen die Details der neuen Struktur ausgearbeitet werden. Geschäftspläne einschließlich Pro-Forma-Zahlen für die beiden neuen Gruppen will die Deutsche Bank zusammen mit den Kennzahlen zum Jahresabschluss 2000 voraussichtlich Anfang Februar 2001 vorlegen.

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