Plattform mit neuer Strategie der Rundum-Vernetzung geplant
Microsoft und T-Mobil planen Informationsportal

Microsoft startet mit der Telekom-Tochter T-Mobil eine Plattform der neuen Art. Durch die neuartige .NET-Strategie kann eine breite Palette von Geräten unterstützt werden.

ap HANNOVER. Microsoft wird die weltweit erste Plattform seiner neuen Strategie der Rundum-Vernetzung mit der Telekom-Tochter T-Mobil errichten. Dieses Informationsportal für Unternehmen werde es den Mitarbeitern ermöglichen, auch mit mobilen Kleingeräten über Funk auf das Firmennetz zuzugreifen, sagte am Freitag auf der Cebit der für mobile Software-Lösungen zuständige Microsoft-Vizepräsident Juha Christensen.

Das "Enterprise Information Portal" (EIP) ist die erste konkrete Umsetzung dieser Art für die im vergangenen Jahr von Microsoft vorgestellte .NET-Strategie (ausgesprochen: Dot Net). Dabei will der Software-Marktführer aus Redmond bei Seattle nicht mehr den Personalcomputer in den Mittelpunkt seiner Entwicklungen stellen, sondern intelligente Lösungen für das Arbeiten im Computernetz. Das mit T-Mobil für die neuen Mobilfunkstandards GPRS und UMTS entwickelte Portal soll den Firmenmitarbeitern interne Informationen, Web-Seiten, E-Mail und Kurzmitteilungen auf das Handy oder den Kleincomputer bringen.

.NET-Strategie unterstützt eine breite Palette von Geräten

Ein zentraler Bestandteil der .NET-Strategie sei die Unterstützung für eine breite Palette unterschiedlicher Geräte vom Desktop-Computer über den kleinen Taschencomputer bis zum Mobiltelefon, sagte Christensen. Das Microsoft-Betriebssystem Windows CE wird unter dem Markennamen Pocket-PC von Casio, Compaq, Hewlett-Packard, Sagem, Mitsubishi und Siemens unterstützt. Eine größere Verbreitung hat bisher allerdings das Palm-System des gleichnamigen US-Herstellers gefunden. Christensen gab sich zuversichtlich, den Microsoft-Marktanteil bei diesen "Persönlichen Digitalen Assistenten" weiter zu erhöhen.

Speziell für Handys hat Microsoft eine weitere Fassung seines Betriebssystems entwickelt, die unter dem vorläufigen Namen "Stinger" das Handy mit Anwendungen wie Terminplanung ergänzt. Auf der Cebit zeigt der britische Hersteller Sendo ein erstes Mobiltelefon mit Stinger.

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