Plus 11,7 Prozent
Messer Gruppe mit leichtem Umsatzplus

Der Industriegaseanbieter Messer Griesheim Holding hat im vergangenen Jahr unter anderem dank Kostensenkungen vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen (Ebitda) mehr verdient als ein Jahr zuvor.

Reuters FRANKFURT/M. Das Ebitda habe um 8,6 Prozent auf 403 Millionen Euro zugelegt, teilte die Messer Gruppe am Montag mit. Über dem vergleichbar gerechneten Vorjahreswert habe es um 11,7 Prozent zugenommen. Messer Griesheim produziert und liefert unter anderem Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Kohlendioxid, Wasserstoff, Helium aber auch Schweißschutzgase, Spezialgase, sowie medizinische Gase. Die Ebitda-Gewinnmarge nahm 2002 um drei Prozentpunkte auf 26,4 Prozent zu. Für die Zukunft peile die Messer Gruppe eine Gewinnmarge von 28 Prozent an, sagte ein Sprecher.

Bereinigt um Verkäufe und Wechselkurseffekte habe der Umsatz im vergangenen Jahr trotz der trüben Konjunktur leicht um 1,3 Prozent auf 1,526 Milliarden Euro zugenommen. Die Finanzschulden wurden seit dem Eigentümerwechsel im Jahr 2001 bis Ende 2002 auf 1,375 Milliarden Euro zurückgeführt nach in der Spitze 1,951 Milliarden Euro. Grund waren neben Kostensenkungen die Abgabe von Nichtkerngeschäften mit einem Volumen von 350 Millionen Euro. Bis Ende 2002 trennte sich die Messer Gruppe von 44 Firmen in 20 Ländern, vor allem außerhalb Europas und der USA. Im April 2001 hatte Aventis seine Mehrheitsanteile an dem Gaseunternehmen an die Finanzinvestoren Allianz Capital Partners und Goldman Sachs Capital Partners verkauft.

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