Plus von bis zu 20 Prozent erwartet: Balda senkt Umsatzprognose

Plus von bis zu 20 Prozent erwartet
Balda senkt Umsatzprognose

Der Handyausrüster Balda hat seine Umsatzprognose für 2002 gesenkt, nachdem die Erlöse bereits 2001 hinter den Erwartungen zurück geblieben waren.

Reuters BAD OEYNHAUSEN. Balda rechne nun für 2002 noch mit einem Umsatzwachstum von zehn bis 20 Prozent gegenüber 2001, teilte das im Nemax 50 gelistete Unternehmen am Montag mit. Zuvor hatte Balda mit einem Plus von 20 bis 30 Prozent im Jahresvergleich gerechnet. Im Geschäftsjahr 2001 werde sich der Umsatz auf rund 156 Millionen Euro (Vorjahr 160,3 Millionen Euro) belaufen, das Ergebnis werde unter Plan liegen, hieß es weiter.

Nach den bereits revidierten Planungen sollte der Umsatz 2001 nach früheren Angaben bei 163 Millionen und das Vorsteuerergebnis (Ebit) bei 16,8 (23,4) Millionen Euro liegen.

Hintergrund für den Umsatzrückgang im Gesamtjahr 2001 war den Angaben zufolge der globale Konjunkturabschwung und ein auch im vierten Quartal 2001 weiter schwach tendierender Handymarkt.

2002 will Balda erstmals Komponenten und Baugruppen aus Hochleistungskunststoffen für die Medizintechnik produzieren, hieß es weiter. Die Zusammenarbeit mit einem der im Weltmarkt führenden Pharma-Unternehmen solle noch im ersten Quartal 2002 starten.

Die Aktien des am Neuen Markt gelisteten Unternehmens gaben am Montagmorgen um acht Prozent auf 7,79 Euro nach.

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