Plus von bis zu 25 Prozent sei fair
Noebelpreisträger Friedman hält Euro für massiv unterbewertet

Der Euro ist nach Ansicht des Ökonomie-Nobelpreisträgers Milton Friedman derzeit unnatürlich schwach.

Reuters FRANKFURT. In einem vorab veröffentlichten Interview des Magazins "Telebörse" sagte Friedman, wahrscheinlich sei die europäische Einheitswährung um 20 bis 25 % unterbewertet. Der Dollar sei hingegen erheblich überbewertet. "Früher oder später, wahrscheinlich früher, wird diese Über- und Unterbewertung durch den Markt angepasst", sagte Friedman weiter.

Der 87jährige Friedman war lange Zeit einer der schärfsten Kritiker der europäischen Gemeinschaftswährung. Heute sei er zwar immer noch kein Freund des Euro, halte es aber nicht für sinnvoll, "alte Kriege weiterzuführen", sagte Friedman.

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