Polen hofft auf internationale Hilfe
Lage in polnischen Hochwassergebieten bleibt kritisch

Die Lage in der polnischen Hochwasserregion ist weiter kritisch. Auch am Freitag hatte die Situation in den überschwemmten Gebieten im Süden und Südosten des Landes nichts an Dramatik eingebüßt.

dpa WARSCHAU. Tausende von Häusern standen unter Wasser, mehrere hundert Bauernhöfe waren überflutet, Dutzende von Straßen und Brücken wurden durch die Wassermassen der Weichsel und ihrer Zuflüsse zerstört oder schwer beschädigt. Die Zahl der Todesopfer in den vergangenen drei Tagen stieg auf elf, berichtete der polnische Rundfunk.

Die Rettungsdienste und die Feuerwehr waren pausenlos im Einsatz. Uferbefestigungen wurden mit Sandsäcken verstärkt. Aus den Kellern der Häuser wurde Wasser gepumpt. Doch nicht überall waren ausreichend Sand, Pumpen und Schläuche vorhanden. Tausende Menschen in der Krisenregion hatten die Nacht in Behelfsunterkünften verbracht. Andere wollten trotz der drohenden Wassermassen nicht ihre Ortschaften verlassen.

Die polnische Regierung hofft auf internationale Hilfe. Es habe bereits erste Kontakte mit der Weltbank gegeben, berichtete der Rundfunksender "Radio RMF" unter Berufung auf einen Vertreter der Regierungskanzlei von Ministerpräsident Jerzy Buzek. Die deutsche Regierung habe Hilfe angeboten, hieß es weiter.

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