Polen, Tschechien und Ungarn im Fokus
EU-Beitrittsländer kauften 2002 mehr deutsche Waren

Der deutsche Außenhandel mit den EU-Beitrittsländern hat im vergangenen Jahr erneut deutlich zugenommen. Die Exporte in diese zehn Länder stiegen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag um 6,1 % auf 53,3 Mrd. ?.

Reuters WIESBADEN. Die Importe legten um 6,4 % auf 52,1 Mrd. ? zu. Damit entwickelte sich der Außenhandel mit diesen Ländern überdurchschnittlich, da die gesamten deutschen Exporte 2002 lediglich um 1,6 % stiegen und die Importe sogar um knapp vier Prozent sanken.

Vier Fünftel des deutschen Außenhandels mit den Beitrittsländern entfielen auf Polen, die Tschechische Republik und Ungarn, die in der Gesamtrangliste der wichtigsten Abnehmerländer deutscher Waren die Plätze 10, elf und 16 einnahmen.

Insgesamt gingen rund acht Prozent aller deutschen Ausfuhren im vergangenen Jahr nach Polen, die Tschechische Republik, Ungarn, die Slowakei, Slowenien, Litauen, Lettland, Estland, Zypern und Malta. Ein Zehntel der deutschen Importe kam aus diesen Ländern, die zum 1. Mai 2004 der EU beitreten sollen. In vielen dieser Staaten werden die Bürger noch in einem Referendum über den Beitritt abstimmen. Bisher gehen rund 55 % der deutschen Exporte in die EU und gut zehn Prozent in die USA. Frankreich ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands und gab 2002 für deutsche Produkte 70 Mrd. ? aus, also deutlich mehr als alle Beitrittsländer zusammen.

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