Polen verlangt 650 Mio EUR pro UMTS-Lizenz
Nur drei Bewerber für fünf polnische UMTS-Lizenzen

Ein Regierungsbeamter sagte am Wochenende, die geringe Zahl der Interessenten sei durch die "schwache Lage des europäischen Telekommunikationsmarktes" bedingt.

vwd/AP/AFP WARSCHAU. Die polnische Regierung hat bis zum Ende der Bieterfrist am Samstag nur drei Bewerbungen für die Vergabe von insgesamt fünf UMTS-Mobilfunklizenzen erhalten. Ein Regierungsbeamter sagte am Wochenende, die geringe Zahl der Interessenten sei durch die "schwache Lage des europäischen Telekommunikationsmarktes" bedingt. Die Regierung sei dennoch damit "zufrieden". Gebote reichten die drei in Polen operierenden Mobilfunkanbieter ein. Dabei handelt es sich um Centertel, eine Tochter des Telefonriesen TPSA, an dem France Telecom SA beteiligt ist, ferner PTC, an dem die Deutsche Telekom AG Anteile hält, und schließlich Polkomtel, an dem sich die Vodafone Group plc beteiligt hat.

Alle drei Bieter machten am Samstag allerdings keinen Hehl daraus, dass sie den Zeitpunkt der Auktion für verfrüht halten und eine Verschiebung auf 2002 vorziehen würden. PTC-Generaldirektor Boguslow Kulakowski sagte, für die Einführung der UMTS-Technologie in Polen sei es noch zu früh. Bisherige technische Potenziale seien noch nicht ausgeschöpft worden. Polen fordert für eine UMTS-Lizenz 650 Mio EUR. Die Lizenzen werden in einem so genannten Schönheitswettbewerb vergeben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%