Politik
Der ökonomische Charme der Familie

Ein neuer Sammelband belebt die Diskussion um die Vergreisung der deutschen Bevölkerung.

Als Jürgen Kluge ein kleiner Junge war, ging er nicht in einen Kindergarten. Auch eine teure Privatschule hat der Deutschland-Chef der Unternehmensberatung McKinsey nie besucht. "Zum Glück", sagt er heute. "Ich hatte die vielleicht beste Ausbildung, die sich ein kleines Kind wünschen kann." Sein Vater arbeitete als Werksleiter in einem Textilbetrieb. Er erklärte dem kleinen Jürgen die Welt. Er nahm sich Zeit, die vielen Fragen des Jungen zu beantworten.

"War die Familienpolitik der 50er- und 60er-Jahre freundlicher als unsere heutige?" fragt Kluge in seinem Beitrag zum Sammelband "Familie bringt Gewinn". Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) hat das Buch gemeinsam mit Liz Mohn herausgegeben, der Geschäftsführerin und Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft.

Sie haben eine ganze Reihe von Autoren gebeten, die beiden Welten Ökonomie und Familie zusammenzuführen. Und was auf den ersten Blick wie ein Sammelband schöner Sonntagsreden anmutet, ist in Wahrheit ein weiterer Schritt in der Debatte um die Vergreisung der deutschen Bevölkerung - einer Diskussion, die Frank Schirrmacher mit seinem Erfolgsbuch "Das Methusalem-Komplott" angestoßen hat.

Seite 1:

Der ökonomische Charme der Familie

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%