Politik sieht sich nicht am Zug
Kanzler: Banken werden Holzmann schon retten

Nach Einschätzung vom Bundeskanzler Gerhard Schröder liegt das Schicksal des Bauunternehmens Holzmann nun völlig in Händen der beteiligten Banken.

dpa BERLIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) setzt bei der Sanierung des erneut angeschlagenen Frankfurter Baukonzerns voll auf die Banken. Nach einer ersten großen Rettungsaktion 1999 mit staatlicher Hilfe und persönlichem Einsatz von Schröder sieht er die Zuständigkeit diesmal offenbar ausschließlich "bei den beteiligten Banken". Das deutete der Kanzler am Dienstag nach einem Gespräch mit der Kreditwirtschaft vor Journalisten in Berlin an.

"Ich denke, dass die Banken guten Willen zeigen, zu einer vernünftigen das Unternehmen sichernden Lösung zu kommen", betonte er. Nicht zu erkennen gab er, ob bei dem Treffen mit dem Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Banken, Deutsche Bank-Chef Rolf Breuer, und Sparkassenpräsident Dietrich Hermann Hoppenstedt überhaupt über das Thema gesprochen wurde. Im Vordergrund des Gesprächs standen das Ende der Auseinandersetzung um Wettbewerbs- und Haftungsfragen zwischen beiden Institutsgruppen.

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