Politisch angehauchter Witz
Mann bot Wahlstimme gegen Arbeit

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat die Wohnung eines Akademikers durchsucht, der in der "Frankfurter Rundschau" seine Wahlstimmen für einen Arbeitsplatz angeboten hatte.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. Bei der Durchsuchung am vergangenen Freitag im nordrhein- westfälischen Herdecke sei aber nichts beweiserhebliches gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag in Frankfurt mit. Der Wirtschaftswissenschaftler hatte vor der Bundestagswahl eine Anzeige mit dem Wortlaut "Akademiker bietet Erst- und Zweitstimme für Festanstellung" geschaltet. Die Anzeige sollte "ein politisch angehauchter Witz sein, ein Appell an die Politiker". Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kann der Verkauf einer Wählerstimme mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

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