Politische Ambitionen vorerst zurückgestellt
Terminator engagiert sich für bedürftige Kinder

Arnold Schwarzenegger, überzeugter Republikaner, hat neben den Dreharbeiten zu "Terminator 3" auch noch Zeit für Politik. Der Hollywoodstar hat bereits über 750 000 Unterschriften für eine Wählerinitiative gesammelt und in der kalifornischen Landeshauptstadt Sacramento eingereicht.

dpa SACRAMENTO. Wie der "San Francisco Chronicle" am Donnerstag (Ortszeit) berichtete, unterstützt er damit eine Kampagne, die bedürftige Schulkinder nach Unterrichtsende mit Essen und Betreuung versorgen soll.

Schwarzenegger zufolge sind über eine Million Kinder in Kalifornien nach der Schule allein zu Hause. Der Schauspieler brachte fast die doppelte Menge der benötigten Unterschriften ein, um die Initiative bei Wahlen im Herbst der Bevölkerung vorlegen zu können. Bei einem Wahlsieg würde das Schulprogramm von der Regierung Zuschüsse in Höhe von jährlich 400 Mill. $ (450 Mill. Euro) erhalten. Der Schauspieler habe aus eigener Tasche rund eine Million $ für die Unterschriftenaktion beigesteuert, berichtete die Zeitung.

Der Vater von vier Kindern hat mit seiner Aktion wieder Spekulationen über eine mögliche Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien ausgelöst. Der Familie und seiner Filmkarriere zuliebe habe er seine politischen Ambitionen bis jetzt zurückgestellt, bekräftigte der gebürtige Österreicher immer wieder in der Vergangenheit. Der Republikaner könnte sich frühestens für die Gouverneurswahlen im Jahr 2006 aufstellen.

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