Politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen
Mindestens 30 Verletzte bei Explosion in Manila

afp MANILA. Bei einer Explosion in der philippinischen Hauptstadt Manila sind mindestens 30 Menschen verletzt worden. Nach Polizeiangaben ereignete sich die Detonation am Sonntag im zweiten Stock eines Einkaufszentrums im Norden der Stadt. Nach ersten Ermittlungen warfen Juwelenräuber eine Handgranate in die Menge, nachdem sie ein Schmuckgeschäft überfallen hatten. Die Polizei schloss jedoch auch einen politischen Hintergrund nicht aus.

Der Zwischenfall ereignete sich knapp eine Stunde, bevor Präsidentin Gloria Arroyo sich in einer Fernsehansprache über die Aufhebung des Ausnahmezustands äußern wollte. Arroyo hatte den Ausnahmezustand am vergangenen Dienstag nach gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern des gestürzten Präsidenten Joseph Estrada ausgerufen. Estrada war Ende April verhaftet worden. Er muss sich wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht verantworten.

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